Dank einer intensiven Werbekampagne in den letzten Jahren in Italien, hat Swisstech den italienischen Firmen ihre Wichtigkeit beweisen können; sie hat sich als eine wertvolle Plattform der Kommunikation und der internationalen Kontakte erwiesen. Seit Jahren nehmen die italienischen Aussteller mit Interesse an der Zuliefermesse teil, und mit ihrer ständig wachsenden Teilnehmerzahl tragen sie zweifellos auch zum Erfolg dieses Anlasses bei. Die Schweiz bestätigt somit ihre wichtige Rolle als Handelspartner für die italienischen Unternehmen aus dieser Branche; diese finden seitens der schweizerischen Partnern Zuverlässigkeit und Stabilität.
Bereits für die letzte Swisstech haben die italienischen Handelskammern bei ihren Mitgliedern große Promotions-Kampagnen für diesen Anlass geführt. Für die Zuliefermesse 2008, hat die Region Lombardei beschlossen, die finanziellen Mittel «à fond perdu» zur Verfügung zu stellen. Dadurch wird den lombardischen Klein- und Mittelunternehmen – durch eine finanzielle Vergünstigung, sowie Unterstützung bei Geschäftskontakten und bei Erledigung von bürokratischen Formalitäten – eine Teilnahme an der Swisstech ermöglicht.
Laut Herr Dr. Scala, Vorstandsvorsitzender von ASSIST, eine Dienstleistungsorganisation der Handelskammer von Bergamo und der Confindustria Bergamo (italienische Unternehmer-Vereinigung), welche diese Teilnahme organisiert, besteht ein hohes Potential, den schweizerischen Markt auszubauen. Dieser zeichnet sich durch seine Mittelunternehmen aus, welche sich für Produkte von höchstem Qualitätsniveau interessieren, manchmal auch in kleinerer Stückzahl. Viele Unternehmen, die dieser Initiative gefolgt sind, werden, auf Grund der von ASSIST erstellten Evaluation über die Swisstech und die Schweiz, an der Messe teilnehmen. Einige haben dort bereits Geschäftsverbindungen oder möchten neue Kunden finden.
Gemäss den Wünschen der Region Lombardei werden, nebst den für Klein- und Mittelunternehmen vorgesehenen, auch Rahmen-veranstaltungen organisiert unter anderem zur Förderung von Kontakten zwischen den Unternehmern. «ASSIST wird in den nächsten Monaten stark beansprucht» erklärt Dr. Scala. «Für jedes der 30 Unternehmen müssen wir die Ziele sowie das Profil der Gesprächspartner definieren, die potenziellen Partner in der Schweiz identifizieren und erste Kontakte mit ihnen aufnehmen. Wir werden ihnen bei dieser Gelegenheit die spezifischen Merkmale der einzelnen lombardischen Unternehmen präsentieren. Gleichzeitig bereiten wir die persönlichen Einladungen zur Swisstech vor.»
Die Schweiz könnte für gewisse Produktionsbereiche als ein komplementärer Markt zur Lombardei betrachtet werden: sie ist relativ klein mit einem sehr hohen Brutto-Inlandprodukt (BIP) und einem ebenfalls hohen Pro-Kopf-Einkommen. Mit verschiedenen interessanten Produktionsbereichen und trotz ihrer kleinen Grösse, ist die Schweiz für Italien ein wichtiges Exportland. Es gibt auch Ausbau- und Optimierungsmöglichkeiten durch verbesserte Handelsbeziehungen und ein Stärken des Bewusstseins um die Bedeutung des schweizerischen Binnenmarktes.
Dr. Scala präzisiert: «Bald wird es möglich sein, eine genauere Auswertung der registrierten Unternehmen und deren Erwartungen in Bezug auf die Messeteilnahme zu machen. Aber bloss die Tatsache, dass sich allein aus der Lombardei 30 Unternehmen für die Swisstech angemeldet haben, ist sicherlich ein Erfolg. Nicht nur für uns, sondern auch für die teilnehmenden Firmen. Der Erfolg wird vielleicht nicht sofort an der Messe zu erkennen sein, sondern erst im nach hinein durch die geknüpften Kontakte, die weiter gepflegt werden müssen. Unsere starke Präsenz wird ausserdem zweifellos das Interesse des Messebesuchers wecken.»
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